Warum ich Frauen male Immer wenn ich vor einer leeren Leinwand sitze, verspüre ich einen instinktiven Drang, Frauen zu malen.
Das Leben lehrt uns immer wieder, dass Frauen etwas Außergewöhnliches in sich tragen: eine stille Stärke, umhüllt von Zärtlichkeit, eine Widerstandsfähigkeit, die mit Liebe verwoben ist. Sie sind das Rückgrat der Familien, das Herz der Gemeinschaften und die unsichtbare Kraft, die die Welt am Laufen hält. Was mich am meisten berührt, ist ihre Dualität.
Frauen können so sanft wie ein Flüstern und doch so kraftvoll wie ein Sturm sein. Diese Balance fasziniert mich. Ich möchte nicht nur ihre äußere Schönheit einfangen, sondern auch ihren Geist, ihren Mut, ihre Weisheit und das Licht, das von innen strahlt. Die goldenen Heiligenscheine in meinen Gemälden sind mehr als Symbole der Schönheit; sie ehren den heiligen Raum, den Frauen im Leben einnehmen. Die fließenden Formen um sie herum, wie Luft, Wasser oder Energie, sprechen von Freiheit und den unsichtbaren Strömen der Kraft, die sie leiten.
Jeder Pinselstrich erinnert mich daran, dass ihre Präsenz zugleich irdisch und zeitlos, zerbrechlich und doch unzerbrechlich ist. Frauen zu malen ist für mich ein Dankeschön. Es ist meine Hommage an ihre Widerstandsfähigkeit, ihre Liebe und ihre Fähigkeit, Wandel zu bewirken. Mit diesen Porträts möchte ich nicht nur ein Bild, sondern auch ein Gefühl vermitteln, eine Erinnerung an die kraftvolle Essenz, die Frauen in sich tragen, und das Licht, das sie in die Welt bringen.
Ich male Frauen, weil sie mich noch lange begleiten, nachdem der Pinsel geruht hat. Ihre Präsenz besitzt eine Tiefe, einen stillen Puls von Leben und Stärke, den ich spüre, noch bevor ich die Leinwand berühre.
Ich erhebe mein Glas auf die Frauen, die uns inspirieren, jene, die in den Augen der Welt strahlen, und jene, die dies im Stillen tun und ihr Licht in jeder Geste, in jeder unerzählten Geschichte hinterlassen.
Lucia
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